Geht nicht, gibt es nicht!

An sich ist die Revision eines Heizöltanks für uns nichts aussergewöhnliches. Befindet sich jedoch der Tank im Keller eines Stellwerkes des Rangierbahnhofes Kleinhüningen-Hafen, inmitten von Geleisen und Weichen, weicht der Auftrag doch vom Durchschnitt ab. Deshalb mussten auch aussergewöhnliche Lösungen erarbeitet werden. Da weder unsere Lieferwagen, noch unsere Anhänger “gleisgängig” sind, mussten wir sämtliches Material zuerst auf einen Bahnwagen verladen, um anschliessend zum Stellwerk chauffiert zu werden. Vor Ort wurde alles Material auf engem Raum deponiert und unsere Equipe, bestehend aus Herrn Djakovic und Herrn Kloth, konnten mit der eigentlichen Reinigungsarbeit beginnen. Nach getaner Arbeit dasselbe Prozedere rückwärts.
Hervorzuheben gilt der reibungslose Ablauf des Unterfangens, bei welchem der ordentliche Rangierbetrieb natürlich nicht unterbrochen werden durfte, welcher dank vorbildlicher Koordination mit und von unserem Auftraggeber der Konzessionierten Hafenbahn des Kantons Baselstadt organisiert werden.

Abladen des Materials
Ankunft unseres Transportmittels. Sämtliches Material, auch die Kleintanks zur Zwischenlagerung, musste verladen werden.
Material
Das Material ist aufgeladen
Sprühsystem zum Anbringen des Schutzlackes gegen Innenkorrosion. Nachdem alles verladen wurde, nimmt auch Herr Kloth Platz auf dem Waggon. Ein wenig ungewohnt, aber allemal noch besser als zu Fuss gehen.
Aufladen des Materials Material
Ankunft beim Stellwerk und gleich wieder alles Material ausladen. Auslegeordnung - nicht ganz vorbildlich, aber aufgrund der beengenden Platzverhältnisse doch in Ordnung.
Gleise Die Arbeit ist erledigt
Wahrlich ein für uns ungewohnter Arbeitsort, inmitten von Schienen und Bahnwagen. Die Aussicht stimmt auf jeden Fall - vorausgesetzt man ist oben im Stellwerk und nicht im Keller. Nach der Tankrevision ging es per Bahn wieder zurück zum Ausgangspunkt und wieder durfte das gesamte Material verladen werden.