12. Juni 2019

Die EIA (U.S. Energy Information Administration) hat das Nachfragewachstum für Rohöl und dessen Produkte für das Laufende Jahr (erneut) zurückgenommen und zwar um 160'000 Barrel pro Tag. Im Gleichschritt wurden auch die erwarteten Fördermengen der USA leicht zurückgenommen, da bestehdender Preisdruck antizipiert wird.

Dies auch nach der Ankündigung, dass die Erhöhung von Zöllen zwischen den USA und Mexico vorerst vom Tisch ist. Dies beträfe die Oelindustrie in den USA nachhaltig, denn einerseits exportieren die USA substanzielle Mengen raffinierter Produkte nach Mexico, andererseits liefert Mexico dem nördlichen Nachbarn schweres Rohöl, welches die USA für ihre Raffinerien brauchen. Nach dem Wegfall von Venezuela, bleibt Mexico de facto der einzige Lieferant der USA dieser Rohölqualität.

Da auch der US-Dollar gegenüber dem Schweizer Franken an Wert verloren hat, profitieren wir Konsumenten in der Schweiz gleich doppelt.

Die aktuelle Baisse ist sicherlich kein schlechter Zeitpunkt, um sich mit Heizöl zu Sommerpreisen einzudecken.

Wir rechnen heute mit leicht tieferen Preisen für Heizöl, Diesel und Benzin gegenüber gestern.

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